Jedermann
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Jedermann

Die Salzburger Festspiele sind ein herausragendes kulturelles Ereignis, welches die breite Palette musikalischen Schaffens in der Mozartstadt repräsentiert. In den Spielstätten der Festspiele trifft ein internationales Publikum aufeinander, um vor historischen Kulissen den Werken alter und neuer Meister zu lauschen und mit seinem Beifall Jahr für Jahr den Salzburger Festpielen seinen Tribut zu zollen.



Salzburger Landestheater

Auch das Salzburger Landestheater wird in seiner Sommerpause als Spielstätte der Festspiele herangezogen. So wurden hier bereits zahlreiche Stücke Thomas Bernhards uraufgeführt.
Im Seitenflügel des Landestheaters befindet sich das weltberühmte Salzburger Marionettentheater. 1913 von Anton Aicher gegründet, blickt es auf eine längere Tradition als die Festspiele selbst zurück. Jährlich bereichert das Marionettentheater den Festspielkalender mit aufwendig inszenierten Mozart-Opern und Balletten. In dem kleinen Barocktheater finden 350 Personen Platz.



Mozarteum Stiftungsgebäude

Der große Saal des Mozarteums wurde 1914 eingeweiht. Auf 800 Plätzen erleben die Zuschauer vor prächtiger Jugendstil-Kulisse im Rahmen der Festspiele Konzerte mit kleinerer und mittlerer Besetzung.



vom Kapuzinerberg

Kollegienkirche

Die Kollegienkirche, das barocke Hauptwerk Fischer von Erlachs, war ursprünglich vornehmlich Gottesdiensten der Universität vorbehalten. Heute ist die Kirche ebenso ein Podium für klassische geistliche Musik, als auch für das experimentierfreudige Schaffen moderner Künstler.



Stiftskirche St. Peter

Die Stiftskiche St. Peter gilt als ältestes Kloster im deutschen Sprachraum. Der strenge romanische Bau am Fuße des Mönchsberges überrascht mit seiner heiteren Barock-Ausstattung. Auf dem Festspiel-Programm stehen hier geistliche Konzerte, Lesungen oder Auftritte des Mozarteum-Orchesters.



Das Kino

Im Salzburger Filmkultur Zentrum DAS KINO treffen sich illustre Festpiel-Gäste zu Diskussionen und Filmveranstaltungen. Unter anderem wurde hier im Jahre 2006 der Dokumentarfilm “The Salzburg Festival” gezeigt.



Republic-Café

Das republic wird von der Szene Salzburg geführt und für alternative Theater- und Tanzvorstellungen genutzt. Die Institution betreibt auch ein Altstadt-Theater. Die Betreiber sind offen für neue Präsentationsformen und bereit für künstlerische Gratwanderungen. Das jährliche Theater-Festival Sommerszene wird oft als Gegenpol zu den Salzburger Festspielen verstanden.



Salzburger Dom

Untrennbar mit den Festspielen verbunden ist der Salzburger Dom. Vor dem Hintergrund des bedeutendsten Sakralbaues der Stadt erleben jährlich tausende begeistere Zuschauer die glanzvolle “Jedermann-Aufführung”. Das Stück von Hugo von Hofmannsthal wird seit 1920 in ständiger Folge zur Eröffnung der Salzburger Festspiele auf dem Domplatz aufgeführt. Auf den Zuschauertribünen finden bis zu
2500 Menschen Platz. Das imposante Dom-Innere wird während der Festspiele für geistliche Konzerte genutzt.



Großes Festspielhaus

Am 26. Juli 1960 wurde das Große Festspielhaus mit einer Aufführung des “Rosenkavalier” unter der Leitung von Herbert von Karajan eröffnet. Seither finden hier, im Rahmen der Festspiele, Opern-Inszenierungen, Orchesterkonzerte oder Liederabende statt. Ergreift der berüchtigte Schnürlregen Besitz von Salzburg, dient das Große Festspielhaus als Ausweichquartier für die “Jedermann-Aufführung”. In der Fördererlounge im ersten Stock des Hauses werden seit 1995 Ehrengäste und Sponsoren der Festspiele empfangen.



Felsenreitschule

Seit 1926 finden in der Felsenreitschule im Rahmen der Salzburger Festspiele Freilichtaufführungen statt. 1933 inszenierte Clemens Holzmeister hier seine “Fauststadt” für die legendäre “Faust-Inszenierung” Max Reinhardts. In den 1970er Jahren wurde die Anlage umgestaltet und mit Beethovens “Fidelio” dem Festspielpublikum zurück gegeben. Um die 1 400 Gäste vor Regen zu schützen, wurde die Felsenreitschule mit einer ausfahrbaren Plane ausgestattet.



Haus für Mozart

Das frühere Kleine Festspielhaus wurde nach mehreren Umgestaltungen im Juni 2006 als “Haus für Mozart” wieder eröffnet. Im selben Jahr gelangten hier alle 22 von Mozart komponierte Opern zur Aufführung.
Schmuckstück des “Hauses für Mozart” ist das Faistauer-Foyer, mit wunderschönen Fresken Anton Faistauers versehen. Der prächtige Saal, mit seinem roten Marmorboden, bietet eine ansprechende Kulisse für Begegnungen am Rande der Salzburger Festspiele.



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