Touristen aus aller Welt nutzen ihren Besuch in Salzburg, um sich auf Spurensuche nach dem berühmtesten Sohn der Mozartstadt zu begeben. Die Spuren seines kurzen Lebens sind an der Salzach allgegenwärtig. Der geniale Komponist wird praktisch das ganze Jahr gefeiert und Salzburg scheint ein einziges großes Mozart-Denkmal zu sein...
Mozart-Denkmal
Der Errichtung des Mozartdenkmales auf dem Mozartplatz liegt ein Spendenaufruf zu Grunde. 1842 entwarf der Münchner Bildhauer Ludwig Schwanthaler die Bronzestatue. Die Einweihung erfolgte im Beisein der Mozart-Söhne Karl und Franz Xaver, welcher zu Ehren seines Vaters eine Festkantate dirigierte.
Sebastiansfriedhof
Der Salzburger Sebastiansfriedhof wurde zur letzten Ruhestätte zahlreicher Familienmitglieder Mozarts. So liegt, neben seinem Vater Leopold, auch seine Frau Constanze hier begraben. Mozart selbst wurde auf dem Wiener St. Marxer Friedhof in einem Armengrab bestattet.
Mozarts Geburtshaus
Hauptattraktion für Mozart-Liebhaber ist die Getreidegasse. Im 3. Stockwerk des Hauses Nummer 9 kam Mozart am 27. Januar 1756 in einer dunklen Hofstube als letztes von sieben Kindern zur Welt. Zwischen Küche, Kabinett und Wohnzimmer verbrachte Mozart weite Teile seiner Kindheit.
Mozarts Wohnhaus
Als sich die wirtschaftliche Situation der Familie verbesserte, entfloh sie den beengten Verhältnissen der Getreidegasse und bezog eine 8-Zimmer-Wohnung im Tanzmeisterhaus am heutigen Makartplatz. Hier endlich bot sich Platz für Begegnungen mit Freunden und Musikern. Mozart bewohnte das Tanzmeisterhaus bis 1780 und komponierte hier mehr als 150 Stücke. Die Multivisionsschau “Mozart und Salzburg” dokumentiert Mozarts Lebenswerk in sechs Sprachen.
Mozarteum Stiftungsgebäude
Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Salzburg sind die Einrichtungen des Mozarteums. Dazu zählen das Mozartarchiv, die Universität Mozarteum und das Mozarteum Orchester. Seit 1914 ist das Mozarteum Sitz der Internationalen Mozartstiftung, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Erbe Mozarts zu bewahren und an die Öffentlichkeit weiter zu geben.
Antretterhaus
Zauberflötenhäuschen
Unmittelbar an das Mozarteum grenzt der Basteigarten, wo sich das Zauberflötenhäuschen befindet. Ursprünglich stand das kleine Holzhäuschen in Wien und wurde Mozart zur Verfügung gestellt, um ungestört arbeiten zu können. Tatsächlich soll er hier 1791 Teile der “Zauberflöte” komponiert haben. Durch eine Schenkung gelangte das Häuschen 1873 nach Salzburg und in den Besitz der Internationalen Mozartstiftung.






